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Letztes Turnier

 

„Die Arbeit trägt ihre Früchte...“

 

Turnierbericht vom 7. Euro-Cup in Güstrow, vom 07.12. Juli 2011

 

Die Nording Bulls Lohmen luden zum 7. Euro-Cup – die Ausgabe 2011 sollte für die Iron Cats das zweite Highlight nach dem gewonnenen Meistertitel werden.


Alle zwei Jahre fahren einige Spieler der ersten Mannschaft der Iron Cats nach Güstrow ans internationale Turnier. Die lange Fahrt, die stets mit der Übernachtung in Leipzig pausiert wird, brachte der Konvoi aus drei Bussen schnell hinter sich. Die Vorfreude war gross und so war die Mannschaft bald in den Betten, um am kommenden Tag die optimale Leistung abzurufen.

 

Und so ging’s auch gleich los: Die erste Partie gegen die Rocky Rolling Wheels Berlin I sollte den Iron Cats aufzeigen, wo man steht und mit welchen Erwartungen das Turnier in Angriff genommen werden kann. Die Berliner mussten ohne ihren Top-Spieler auskommen und so konnten die Zürcher den ersten Sieg feiern – ein 4:2 kam als guter Start in die Statistik. Gegen die gegenwärtig wohl beste Mannschaft Europas, Torpedo Ladenburg, gab es eine herbe Klatsche. Die Iron Cats waren nicht bereit und so verloren sie zu klar mit 2:8. Nach dem guten Beginn die Talfahrt – ob es so weitergehen wird? Mitnichten. Nach Siegen gegen die zweite Mannschaft aus Berlin (7:0) und die Jaguars aus Prag (5:0), gegen welche man immer wieder knapp verlor, konnten die Iron Cats den ersten Tag positiv abschliessen.

 

Der Ausflug nach Warnemünde war wie immer im Programm der Reisegruppe. Der schöne Ostseehafen und der Besuch des grossen grün-gestreiften Leuchtturms waren nur einige sehr schöne Punkte an diesem Abend. Nach einem guten Essen ging‘s gestärkt zurück in die Unterkunft, wo bald die Vorbereitungen für den zweiten Tag begannen. Der erste Tag sollte übertroffen werden.

 

Der zweite Turnier-Tag begann mit dem Duell gegen den diesjährigen Deutschen Meister. Die Munich Animals boten die Stirn und es wurde der erwartet spannende Fight und die Iron Cats konnten diesen knapp mit 3:1 für sich entscheiden. Der gute Start war geglückt und die Freude, mit einem weiteren Sieg im Halbfinale zu stehen, liess die Spieler nervös werden.

 

Gegen die junge Mannschaft St. Augustin Tigers hatten sie dementsprechend Mühe. Die Deutschen mauerten ihren Torraum zu und die Iron Cats brauchten die nötige Geduld. Kurz vor der Pause kam das scheinbar erlösende 1:0 – der Ausgleich folgte kurz nach der Pause. Die Zürcher sahen dies als Weckruf und dann legten sie einen Zahn zu. Die jungen Bonner wussten nicht wie ihnen geschah und schlussendlich resultierte ein klares 7:1 zugunsten der Katzen. Die beiden letzten Partien der Vorrunde standen an. Gegen die Black Knights aus Dreieich, späterer Halbfinal-Gegner, kam es zum ersten Duell seit zwei Jahren. Und die Mannschaft aus Hessen wurde in die Schranken gewiesen, dies mit einem 2:0-Erfolg. Das letzte Spiel gegen die Lokalmatadoren, die Nording Bulls, gab es eine reine Abwehrschlacht. Nach dem frühen 1:0 wollten die Iron Cats das Spiel kontrollieren; der Gegner drückte und drückte, ein Tor wollte ihnen nicht gelingen. Und so stiessen die Iron Cats mit nur einer Niederlage ins Halbfinale vor.

 

Das Spiel gegen die Black Knights Dreieich wurde zum erwarteten Schlagabtausch. Die Iron Cats konnten in Führung gehen, die Black Knights konnten das Spiel drehen. Nach der Pause war es ein stetes Hin und Her und die Iron Cats konnten wieder in Führung gehen. In den letzten Minuten ging den Deutschen die Luft aus und die Iron Cats konnten die Partie mit 6:4 gewinnen. Die erste Finalteilnahme an einem Turnier dieses Formats war Tatsache und dementsprechend war die Freude gross. Dass der Finalgegner Torpedo Ladenburg hiess, war dem Team in diesem Moment egal, man schaffte historisches.

 

Dann kam’s kurz später zum Finale. Die eisernen Katzen hatten ihr Ziel bei weitem übertroffen und so wurde das Finalspiel zur Belohnung. Die Torpedos gaben sich keine Blösse, sie waren zu stark für die Iron Cats und so gewannen die Deutschen das Spiel mit 1:5 und somit das Turnier zum fünften Mal. Den Iron Cats blieb der Applaus, die Achtung der Gegner und das Wissen, etwas Ausserordentliches geschafft zu haben. Die lange Reise hatte sich gelohnt.

 

Die Spieler der Iron Cats möchten sich auf diesem Weg bei ihren Betreuern, ihrem Sportchef und ihrem Interims-Coach danken. Ohne sie wäre dieser Erfolg nie so zustande gekommen. Wir danken auch den Organisatoren für ein gut organisiertes und durchgeführtes Turnier – auf bald in Güstrow.



Jan Oehninger
Spieler Iron Cats I
Leiter Kommunikation Iron Cats